Google Search Network bietet Werbetreibenden die Möglichkeit, Anzeigen auf Hunderten von Websites außerhalb der Google-Suche anzuzeigen. Dies kann zwar die Reichweite und das Conversion-Potenzial Ihrer Kampagne erhöhen, bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich, z. B. mangelnde Kontrolle darüber, wo Ihre Anzeigen erscheinen, und das potenzielle Risiko, Ihr Budget zu verschwenden. Als Reaktion auf diese Probleme hat Google neue Funktionen eingeführt, die Werbetreibenden mehr Transparenz und Kontrolle über ihre Suchkampagnen bieten.
Google Search Network
Das Google Search Network ist eine Gruppe verschiedener Websites und mobiler Anwendungen, die mit Google zusammenarbeiten, um Anzeigen in den Suchergebnissen anzuzeigen. Diese Anzeigen erscheinen nicht nur auf Google-Suchergebnisseiten (einschließlich Google Play, Google Shopping, Google Bilder, Google Maps und der Google Maps App), sondern auch auf Partnerseiten (einschließlich YouTube).
Die Vorteile der Nutzung des Google Search Network liegen auf der Hand: größere Reichweite, potenziell niedrigere Kosten pro Klick (CPC) und die Möglichkeit, Benutzer zu erreichen, die Google möglicherweise nicht als Hauptsuchmaschine verwenden. Gleichzeitig stehen Werbetreibende oft vor Herausforderungen im Zusammenhang mit der mangelnden Kontrolle darüber, wo Anzeigen angezeigt werden, und der Qualität dieser Orte.
Neue Performance Max Berichte in Google Ads
In Google Ads hatten Werbetreibende seit langem einfachen Zugriff auf die Ergebnisse ihrer Suchkampagnen. Sie können ihre Leistung auch nach Google-Suchmaschine und Suchnetzwerk segmentieren. Sie können sich auch leicht aus dem suchnetzwerk als werbeziel abmelden. Diese Transparenz und Flexibilität war bei der Performance Max Kampagne bisher jedoch nicht der Fall.
Als Reaktion auf zahlreiche Kommentare und Bedenken von Werbetreibenden hat Google neue Berichts- und Kontrollfunktionen für das Suchnetzwerk eingeführt. Werbetreibende können nun genau sehen, wie oft und in welchen genauen Platzierungen ihre Anzeigen für Performance Max und App-Kampagnen erschienen sind.
Mit den neuen Berichten können Werbetreibende genau analysieren, welche Websites und Apps die meisten Klicks und Conversions generieren. Dies ermöglicht ein besseres Verständnis des Nutzerverhaltens und eine effektivere Verwaltung des Werbebudgets. In der Lage zu sein, die Leistung einzelner Anzeigestandorte zu überwachen, ist der Schlüssel zur Optimierung Ihrer Kampagnen und zur Erzielung besserer Ergebnisse.
Wo finden Sie neue Google Ads-Berichte?
Die neuen Berichte wurden von Google leicht vor Werbetreibenden mit aktiven Performance Max-Kampagnen und Apps verborgen. Sie sind nicht an der Standardstelle im Google Ads-Panel verfügbar, wo sie ihre Abfragen oder andere Anzeigenziele überprüfen.
Sie finden sich im Abschnitt „Report Editor. Sie enthalten Informationen darüber, wo und mit welcher Häufigkeit Performance Max-Anzeigen im Suchnetzwerk erschienen. Abgesehen von den Ad-Impressionen aus der Kampagne zeigen sie leider keine anderen Leistungsindikatoren wie Klicks, Kosten oder Conversion.
Google Search Partner Platzierung Ausschlussfunktion
Google hat auch die Möglichkeit eingeführt, bestimmte Websites und Apps als Anzeigenplatzierungen auszuschließen. Dies ermöglicht es Werbetreibenden, diejenigen zu vermeiden, die nicht mit ihrer Marke übereinstimmen oder nicht die erwarteten Ergebnisse liefern. Dadurch werden Kampagnen effektiver und besser an die Marketingstrategien der Unternehmen angepasst.
Die Einführung der Google Search Partner Placement Exclusion-Funktion gibt Werbetreibenden eine größere Kontrolle über ihre Kampagnen. Die Fähigkeit, unwirksame oder unangemessene Bereiche zu entfernen, ermöglicht es Ihnen, sich auf diejenigen zu konzentrieren, die die besten Ergebnisse erzielen. In der Praxis sollte die regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Liste der ausgeschlossenen Websites und Anwendungen zum Routinebestandteil des Kampagnenmanagements werden.
Wie können Platzierungen aus dem Google Search Network ausgeschlossen werden?
Interessanterweise können Suchpartnerseiten im Google Search Network nur auf Kontoebene ausgeschlossen werden, während viele andere Ausschlüsse auf Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene verfügbar sind. Um dies zu tun, folgen Sie den Anweisungen unten:
- Klicken Sie in Ihrem Google Ads-Konto auf das Symbol „Tools
- Klicken Sie im Abschnittsmenü auf „Geteilte Bibliothek
- Klicken Sie auf „Ausschlusslisten
- Klicken Sie oben auf „Placement exclusion list
- Klicken Sie auf den Plus-Button
- Klicken Sie auf „+ Neue Liste
- Klicken Sie auf „Enter multiple placements und fügen Sie die Liste der URLs (ohne www am Anfang) ein, für die Sie Anzeigen blockieren möchten
- Klicken Sie auf „Save
Platzierungsausschlüsse stehen zur Überprüfung im Abschnitt „Historie ändern zur Verfügung. Beachten Sie jedoch, dass es bis zu 12 Stunden dauern kann, bis Google Ausschlüsse implementiert, die gemäß den oben genannten Anweisungen konfiguriert wurden.
Verbesserte Traffic-Qualität und erhöhte Kampagnen-Effektivität
Dank neuer Tools können Werbetreibende die Qualität des durch Werbung generierten Traffics besser verwalten. Indem Sie unangemessene Anzeigeorte eliminieren, können Sie Ihre Conversion-Rate erhöhen und Ihren Return on Investment (ROI) verbessern. Eine bessere Kontrolle darüber, wo Anzeigen angezeigt werden, ermöglicht es Ihnen auch, Ihr Markenimage zu schützen.
Eine bessere Transparenz und die Möglichkeit, die Anzeigeorte genau zu analysieren, führen zu einer erhöhten Kampagneneffektivität. Werbetreibende können schneller auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren und ihre Strategien in Echtzeit anpassen. Dies ermöglicht es Ihnen, das Beste aus Ihrem Werbebudget zu machen und bessere Ergebnisse zu erzielen.
Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Suchnetzwerk immer noch einige Risiken birgt. Es ist wichtig, Ihre Kampagnen sorgfältig zu überwachen und die verfügbaren Ausschlusstools zu verwenden, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen an den richtigen Stellen angezeigt werden. Werbetreibende sollten auch den Anzeigenplatzierungsbericht regelmäßig überprüfen und entsprechende Änderungen an ihren Kampagnen vornehmen.



